Allgemeine Informationen für Tierhalter/innen

Aktuell bitte in der Klinik beachten:

  • Tragen Sie einen Mundschutz
  • Desinfizieren Sie sich die Hände mit den bereitgestellten Desinfektionsmitteln beim Betreten und Verlassen der Klinik.
  • Halten Sie Abstand
  • Pro Tier bitte nur 1 Person
  • Kommen Sie im Notdienst nur, wenn für Sie ein eindeutiger medizinischer Notfall vorliegt.
  • Betreten Sie die Klinik nicht, wenn Sie erkrankt sind oder Kontakt zu einer erkrankten Person hatten

Haben Sie alle wichtigen Unterlagen für den Besuch bei uns dabei? Mit unserer praktischen Checkliste können Sie dies kontrollieren:

Bitte bringen Sie folgendes mit:

  • Füllen Sie vor Ihrem ersten Termin unser Patientenaufnahmeformular und den Anamnesebogen aus. Falls Sie ihn zu Hause nicht ausdrucken können, halten wir ihn für Sie in unserer Klinik bereit.
  • Impfausweis
  • Medikamentenliste, falls Ihr Tier regelmäßig Medikamente bekommt, evtl. Allergiepass
  • Für Überweisungspatienten: Überweisungsformular/Röntgen- und/oder Ultraschallbilder des Haustierarztes
  • Bei geplanten, stationären Aufenthalt ggf. Spezialfutter mitbringen

Tierkranken­versicherungen sind in vielen europäischen Ländern Standard. In Deutschland sind sie bis heute eine Seltenheit.

Die Entscheidung, ob sie eine Krankenversicherung für Ihren Vierbeiner abschließen können, hängt sowohl von Ihnen als auch Ihrem Tier ab. Die Kosten und die Leistung einer Hundekranken­versicherung oder einer Katzenkranken­versicherung hängen von der jeweiligen Rasse, vom Alter und manchmal auch von der Art der Haltung des Tieres (z.B. Gebrauchshunde) ab.

Verschiedene Anbieter bieten verschiedene Modelle an. Generell muss sich der Tierhalter zwischen einer Krankenversicherung oder einer OP-Versicherung entscheiden.

Leistungen einer Kranken­versicherung für Tiere

Eine Tierkranken­versicherung über­nimmt in bestimmten Fällen die Kosten für eine Behand­lung beim Tier­arzt. Zu den wichtigen Versicherungs­leistungen einer Tierkranken­versicherung gehören beispiels­weise ambulante und auch stationäre Heilbe­hand­lungen, Vorsorgemaß­nahmen, Kastrationen und Operationen. Der Schutz einer Tierkranken­versicherung gilt für die geliebten Vier­beiner meist auch bei einem Aufenthalt oder Urlaub im Ausland.

Operations­kosten­versicherung als Alternative

Tierhalter, die sich vor allem vor den Kosten einer Operation schützen wollen, können eine spezielle Operations­kosten­versicherung abschließen. Sie kann für Tierlieb­haber eine kostengüns­tige Alternative zur Tierkrankenvoll­versicherung sein, deckt aber eben nur die Kosten von Operationen.

Tierhalterhaft­pflicht­versicherung

Viel wichtiger als eine Kranken­versicherung für das Tier ist für Hunde­besitzer eine Hundehalter-Haft­pflicht­versicherung. Sie zahlt, wenn der Hund einen Schaden anrichtet. Für Besitzer von Katzen genügt eine private Haft­pflicht­versicherung.

Beispiele für Versicherungsunternehmen

Agila, Allianz, Helvetia, Petplan, Uelzener

Nutzen sie auch Vergleichsportale im Internet oder fragen Sie Ihren Versicherungsmakler.

Generelles

Sobald Sie zu Hause ankommen, können Sie den kleinen blauen Verband an einem oder mehreren der Beine Ihres Tieres abnehmen. Dieser schützt nur kurzfristig die Stelle, an der der Venenkatheter eingelegt wurde.

Bitte denken Sie daran, dass das Tier in den nächsten Tagen etwas Ruhe brauchen und müde sein wird, da es in der Klinik natürlich nicht so entspannt schlafen konnte wie zu Hause.

Da ihr Tier bei uns über einen Venenkatheter einen Dauertropfinfusion bekommen hat, müssen Sie in den nächsten 24 Stunden mit vermehrtem Urinabsatz rechnen.

Eventuelle Fäden einer Hautnaht müssen nach 14-21 Tagen gezogen werden. Eine erste Wundkontrolle sollte bereits nach 1 – 3 Tagen erfolgen. Ob weitere Kontrollen notwendig werden, hängt vom Heilungsverlauf ab. Hier wird Sie Ihr Haustierarzt beraten.

Bitte achten Sie darauf, dass die Wunde stets trocken und sauber gehalten wird und Ihr Tier nicht daran lecken kann (ggf. Abdeckung, Halskragen).

Bitte entfernen sie das Pflaster spätestens nach 2-3 Tagen.

Ihr Haustierarzt wird nach der Entlassung von uns über alle diagnostischen Schritte, Befunde und das geplante weitere Vorgehen informiert, so dass er Ihr Tier weiter betreuen kann.

Auch in der nächsten Zeit wird Ihr Tier noch tierärztliche Hilfe brauchen. Wir bitten Sie daher, ihr Tier zur Kontrolluntersuchung bei Ihrem Haustierarzt oder bei uns in der vorzustellen.

Ihr Tier muss in den nächsten Tagen noch einige Medikamente einnehmen. Die Dosierung und Art der Anwendung finden sie auf der Rückseite und auf den Medikamententüten.

Wir wünschen weiterhin gute Besserung und danken Ihnen für das uns entgegengebrachte Vertrauen. Sollten Sie Rückfragen haben, stehen wir Ihnen gerne telefonisch oder via Mail (info@tierklinik-pfeil.de) zur Verfügung.

Bevor sie ein Tier mitnehmen, sollten sie es zunächst aus sicherer Entfernung beobachten, ob es wirklich verletzt oder hilfebedürftig ist. Nicht immer brauchen Wildtiere die Hilfe des Menschen. In der Regel sind nur verwaiste Jungtiere und verletzte und kranke Tiere wirklich hilfebedürftig. Immer wieder werden Wildtiere bei uns vorgestellt, in dem Glauben, dass diese Tiere einfach bei uns einfach abgegeben werden können, damit wir die Behandlung und Weiterversorgung übernehmen. Dem ist leider nicht so!

Der Finder hat, in dem Moment, als er das Tier mitnahm, die volle Verantwortung für das Tier übernommen!

Gesetzliche Lage:
Es ist gesetzlich erlaubt, Wildtiere in Not, die nicht unter das Jagdrecht fallen, mitzunehmen und zu versorgen. Die Wildtiere müssen dann aber wieder in die Natur zurückgesetzt werden, sobald dies möglich ist.
Tiere, die unter das Jagdrecht fallen, wie beispielsweise Wildschweine, Rehe, Füchse, Feldhasen, Waschbären, Wildenten und Greifvögel, dürfen allerdings, auch in Notsituationen, nicht einfach mitgenommen werden. Hier ist umgehend beim zuständigen Jäger oder der Polizei bzw. dem Ordnungsamt Anzeige zu erstatten – sonst macht man sich der Wilderei schuldig.

Der FINDER des Tieres ist verpflichtet diese Meldung zu machen; NICHT die Tierklinik oder eine Wildtier-Auffangstation.

Wir als Tierklinik übernehmen selbstverständlich die medizinische Erst- und Notfallversorgung dieser Patienten. Eine stationäre Aufnahme, Pflege, Aufpäppeln oder gar Wiederauswildern der Tiere übernehmen wir nicht. Des Weiteren trägt der Finder alle anfallenden Kosten – im Zweifel auch für den Tierarzt.